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Eine Erfolgsgeschichte, die 1984 begann! 1984 wurde im regionalen Sportzentrum SGU in Näfels eine Zehnmeter-Indoor-Anlage mit einem Wettkampf der Schweizer Elite im Luftgewehrschiessen durchgeführt. Schon ein Jahr danach titelte die Fachzeitschrift SPORT "Der Meisterschütz in Zigerschlitz" mit dem amtierenden Olympiasieger Philippe Héberlé von 1984 standen am selben Tag auch gleich zwei Bundesräte im SGU in Näfels im Mittelpunkt des nationalen Geschehens. 1986 folgte ein Dreiländerkampf SUI-FRA-GER mit dem Duell Europameister gegen Weltmeister. Als zur WM-Hauptprobe 1987 Olympiasieger Malcolm Cooper und Weltmeister Stenvaag die Fans begeisterten kam der totale internationale Durchbruch im Olympiajahr 1988 mit der erstmaligen Teilnahme von Amerikanern und Asiaten. Die Ausstrahlung der Olympiasieger Silvia Sperber (GER), Ragnar Skanaker (SWE) und Weltmeister Rajmond Debevec (SLN) gipfelte 1989 im weltweit bestbesetzten Hallenturnier mit 25 Nationen (30 Minuten TV-Präsenz im Fernsehen DRS) mit der letztmaligen Teilnahme der DDR und der damaligen Sowjetunion. |
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Historik SGU-CUP |


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Ein Jahr danach fanden sich alle amtierenden Weltmeister zur WM-Revanche in Näfels ein. Der 1992-er-Event zeichnete sich durch eine grandiose Olympiarevanche mit allen Olympiamedaillengewinnern aus. Der Abschluss der internationalen Saison 1995 bildete ein Highlight mit 24 Olympiasiegern, kombiniert mit dem 1. Armbrustweltcup (mit neuen Weltrekorden), was zu einer echten Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen in Atlanta führte. Der vorläufige Höhepunkt bildete das UIT-Welcup-Finale im 1996, der einzigen echten Olympiarevanche und dem sensationellen Weltrekord durch Jasna Sekaric. |
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Aus dem kleinen Schützentreffen im Jahre 1984, folgte ab 1988 ein unaufhaltsamer Durchbruch mit einer noch nie dagewesenen Eigendynamik zum weltweit beliebtesten Hallenturnier der Sportschützen. In Näfels wird Schiessen zelebriert. Der SGU-Cup war das erste Schützenturnier mit einer speziellen Tribüne für Zuschauer (inzwischen werden die Wettkämpfe von weit über 1000 Zuschauern pro Tag verfolgt). Zu Beginn arbeiteten wir mit Videokameras und TV-Monitoren, um den Zuschauern Informationen "live" weiterzugeben. Im Jahre 1992 setzten wir die Widiwall der Firma SYMATECH aus Kirchberg/SG kombiniert mit elektronischen Trefferanzeigen der POLYTRONIC International aus Muri ein. Mit drei Kameraleuten und einer versteckten Kamera erlebten die Schützenfreaks, erstmals in der Geschichte des Schiessportes, lebendige Nahaufnahmen der Schützen von vorne. Beim Weltcup-Finale 1996 übernahm SIUS-Ascor, Effretikon die Verantwortung für die Elektronik und den professionellen Resultatdienst. Laufend moderne Wettkampfformen ausgetestet Neben unterhaltender Kommentierung änderten wir immer wieder die Wettkampfformen. K.O.-Schiessen auf finnische Biathlonscheiben, erstmaliger Wettkampftest mit fünfschüssigen Luftpistolen, Teamwettkämpfe nach Cupsystem und der Tie-Breakmethode und die offene Schützenklasse (Damen und Herren gemischt) in einem Ausscheidungswettkampf beim Finale waren nur einige der nun weltweit angewandten neuen Wettkampfformen. Aus dieser Idee entstand die inzwischen etablierte und beliebte Champions Trophy bei den Weltcup-Finals. Was ist das Geheimnis des Int. SGU-Cups ? Es ist ein Wettkampf von aktiven Schützen für die Schützen. Eine unbürokratische Organisation sieht die Sportler und nicht den Funktionär im Mittelpunkt. Ein Funke der Begeisterung springt vom Athleten auf die Zuschauer, was durch hohen Unterhaltungswert dank show-ähnlichen Rahmenprogramm mit Olympiasiegern aus anderen Sportarten, Schwingerkönigen, Politikerinnen und Leuten aus der Kultur-Szene abgerundet wird. Das Motto lautet ganz klar: ALLES FÜR DIE SPORTLERINNEN UND SPORTLER UND ALLES FÜR DIE ZUSCHAUER. Für das unvergleichliche musikalische Ambiente sorgte jeweils die Glarner Stimmungskanone Salvo. 1990 und 1995 wurden die begehrten Auszeichnungen "Schütze" und "Schützin des Jahres" ebenfalls im SGU in Näfels verliehen. Zwischen 1986 und 1996 nahmen alle noch aktiven 35 Olympiasieger/ Innen, 90 Olympiamedaillengewinner und weit über 100 WeltmeisterInnen, teilweise mit bis zu sieben Einsätzen an den Schützenwettkämpfen in Näfels teil. Für die schwedische Schützenlegende Ragnar Skanaker (Olympiamedaillengewinner 1972, 1984, 1988 und 1992) ist der Int. SGU-Cup der beeindruckendste Schützenwettkampf der Gegenwart. Auch die Presse vergleicht das Näfelser Schützenmeeting mit dem legendären Zürcher Leichathletikmeeting. Punkto Qualität (Olympiasieger und Weltmeister) konnte Näfels seit 1990 absolut Paroli bieten. Ein bekanntes US-Magazin schrieb: They did a better job than any I have seen in the states. Unterstützt wurden die SGU-Cups durch grosszügige Spenden aus der Region und einem durchdachten und anerkannten Sponsoringkonzept der Kundert Consultant Näfels. Das ganze Konzept wurde immer von begeisterungsfähigen aktiven Glarner Schützen, welche Teile ihrer Ferien opferten, getragen. |


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